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Kinder aus Tschernobyl einen schönen Erholungsurlaub in Kärnten ermöglicht!

15 Kinder und Jugendliche aus Tschernobyl wurden auch heuer wieder vom Österreichischen Jugendherbergsverband Kärnten (ÖJHV) an den Wörthersee eingeladen, um sich hier für ein paar Tage zu erholen und kurz ihre Sorgen in ihrer Heimat zu vergessen. Auch heute noch sind die Auswirkungen von der Atomkatastrophe in Tschernobyl zu spüren und zu sehen. Viele Kinder und Jugendliche in der Ukraine sind von diesen Auswirkungen noch immer stark betroffen.

Der Präsident der ÖJHV Kärnten Michael Raunig und der Landesgeschäftsführer Markus Wutscher  luden die Kinder und Jugendlichen aus Tschernobyl ins Jugend – und Familiengästehaus Cap Wörth in Velden ein. „Menschen zu helfen, die auf die Unterstützung anderer angewiesen sind, macht eine starke solidarische Gesellschaft aus!“ Unterstützt wird die Aktion auch vom Bürgermeister der Marktgemeinde Velden Ferdinand Vouk und vom Gesundheitsreferenten des Landes Kärnten LHStv. Dr. Peter Kaiser. „Es ist berührend, die lachenden Kinderaugen zu sehen, die sich darüber freuen, dass sie nicht wie viele andere zu jenen Menschen zählen, auf die vergessen wird, oder vor deren Schicksal die westliche Konsumgesellschaft oftmals die Augen verschließt“, so LHStv Dr. Peter Kaiser. Am Programm standen neben dem Schwimmen auch zahlreiche Freizeit – und Sportaktivitäten, um Kraft zu tanken für den Alltag, der sie zu Hause in der Ukraine wieder erwartet.

Der ÖJHV Kärnten wird diese Aktion auch nächstes Jahr wieder fortsetzen. „Wir werden jeden Beitrag leisten, um auch weiterhin Kindern und Jugendlichen aus den betroffenen Katastrophengebieten ein paar erholsame Tage in Kärnten zu ermöglichen“, so das Führungsteam des ÖJHV.